Magazin 04/2016

Editorial
13 Milliarden Jahre alte Bibel
von Gisela Ermel

Titelthema
Der Zoomorph von Quiriguá
Kosmisches Monster oder Fluggerät der Götter?
von Andreas Weiss und Gisela Ermel

Quiriguá in Guatemala ist eine Ruinenstätte der Maya aus der Klassischen Periode mit einer Blütezeit ab 700 n. Chr., bekannt besonders für die zahlreichen gut erhaltenen Skulpturen. Neben bis zu 10 m hohen Stelen fallen hier die aufwendig bearbeiteten Felsblöcke auf. Andreas Weiss wagte einen Blick auf den Zoomorphen P aus modernem Blickwinkel und aus Sicht der Paläo-SETI-Forschung. Gisela Ermel ergänzte den Artikel durch archäologische Hintergrundinformationen.

Schlaglichter

· Mayastadt und Orionstern

· Neues aus Teotihuacan

· Nabatäer-Kultursprung

· Cornwalls Unterwelt

· Neandertaler-Kultstätte

· Zu den Sternen im Schneckentempo

· Führer anderer Planeten

· Stanford Encyclopedia of Philosophy

Reportagen

Die Geheimnisse der Sphinx
Bericht zum Kongress im Galileo-Park im April 2016
von Gisela ErmelReportagen

So könnte der Brückenschlag von der sog. etablierten Wissenschaft zur A.A.S.-Hypothese klappen: über die Hinweise auf eine verlorene frühe Hochkultur. Über eines waren sich die Referenten der Konferenz einig: ohne bautechnologisch hochstehende frühe Hochkultur VOR der altägyptischen dynastischen Zeit sind einige ihrer jeweiligen Forschungsergebnisse nicht erklärbar.

Prof. Dr. Michael Schetsche im Interview
von Ueli Dopatka

Prof. Dr. Schetsche ist Politologe und Soziologe. Von ihm gibt es zahlreiche Veröffentlichungen zum Thema „Menschen und Außerirdische“. Er befasste sich u.a. mit der Frage: Was wäre, wenn unsere Zivilisation mit Aliens in Kontakt käme? Ein Grund für Ueli Dopatka, den Wissenschaftler für Sagenhafte Zeiten zu befragen.

Cart Ruts in Westanatolien
Wer fuhr vor Jahrtausenden durch das Phrygische Tal?
von Uwe Schneider

Wer kennt sie nicht: die rätselhaften „Wagenspuren“ auf Malta. Weniger bekannt sind diejenigen in Anatolien. Uwe Schneider war vor Ort, vermaß, dokumentierte und fotografierte die Bodenspuren. Dass die Spurbreite hier derjenigen der Cart Ruts auf Malta gleicht, ist nur eines der bemerkenswerten Ergebnisse seiner Recherchen.

Zank und Zoff im Pharaonen-Grab
KV 62/2
von G. F. L. Stanglmeier

Weltsensation oder archäologische Luftnummer? Seit Nicholas Reeves behauptet, eine noch unentdeckte geheime Kammer im Grab Tutanchamuns (1352-1325 v. Chr.) gefunden zu haben, hat die Ägyptologie spannungsgeladene Turbulenzen erfasst. Ägyptenexperte G. F. L. Stanglmeier, Autor von „Der Fall Nofretete: Die Wahrheit über die Königin vom Nil“, beleuchtet die Hintergründe.

Hans-Werner Sachmanns Schriftsteller der Paläo-SETI (42)
Max H. Flindt

25. April 2017